Alleine diese Situationen, diese Momente des Ausgeliefertseins, erregen mich.
Ich bin nackt, trage kein Stückchen Stoff auf meinem Körper. Jede noch so kleine Erregung ist für meine Herrschaft sofort erkennbar.
Und so soll es auch sein. Meine Herrschaft möchte mich unter Kontrolle haben, möchte meine Erregung sehen, die sie mir nicht ausdrücklich gestattet hat, aber die sich nicht vermeiden lässt.
Mit einer Hand packt sie hart meine Eier. "Du bist ein geiles Stück", sagt sie in für mich nicht zu deutendem Tonfall. Ich weiß nicht, ob es ihr gefällt oder ob sie darüber verärgert ist.
Ihr Griff schmerzt mich. Doch ich habe mittlerweile gelernt - lernen müssen - Schmerz zu ertragen. Ihn kommentarlos und ohne einen Ton von mir zu geben hinzunehmen.
Die Fingernägel beider Hände gleiten über meinen Oberkörper. Zuerst sanft, einigermaßen erregend für mich.
Mit der Zeit verstärkt sich der Druck. Ich möchte gerne meinen Kopf etwas heben und auf meinen Oberkörper blicken. Aber ich weiß, dass ich das ohne ausdrückliche Erlaubnis meiner Herrschaft nicht darf.
So spüre ich nur die Spuren, die die Fingernägel hinterlassen. Ich kann mir vorstellen, dass die Kratzspuren immer deutlicher sichtbar werden.
Und je deutlicher diese Spuren sichtbar werden, desto mehr steigt meine Erregung.
Was würde ich jetzt dafür geben, mich anfassen zu dürfen und mich einfach abwichsen zu dürfen.
*
Die Augenbinde umschließt meine Augen. Totale Dunkelheit umgibt mich.
Ich vernehme ein für mich nicht genau definierbares Geräusch. Was ist das, was mag das sein?
Wenige Augenblicke später verspüre ich etwas heißes auf meiner Brust. Ich zucke zusammen, gebe einen undeutlichen Laut von mir.
Gleich darauf das selbe Gefühl an fast der gleichen Körperstelle, etwas seitlicher oder etwas tiefer. Ich kann es nicht genau erfühlen. Und wieder, und wieder. Immer wieder.
Es ist Wachs, das von einer Kerze auf meinen Oberkörper tropft.
Jedes Mal, unmittelbar nach dem Auftreffen auf meinem Körper, verspüre ich Schmerz. So etwas wie Verbrennungen, die zwar heiß sind, aber doch nicht allzu heiß.
Das Gefühl lässt immer innerhalb kürzerster Zeit nach. Würden da nicht ständig weitere Wachstropfen auf meinen Körper treffen.
Ich spüre die Spuren des Wachses auf meinem Oberkörper. Immer mehr scheint mein Körper davon bedeckt zu werden.
Langsam geht dieses Gefühl des heißen Wachses tiefer.
Ich zerre an meinen Fesseln.
Ich möchte sehen, was um mich herum vorgeht. Doch die Augenbinde verhindert es. Ich kann es nur fühlen.
Dieses Gefühl erregt mich immer mehr. Und zeige ich diese Erregung auch immer mehr. Ob ich es möchte oder nicht. Ich kann es nicht verhindern.
Ein harter Griff umschließt meinen Schwanz. Legt die Eichel vollkommen blank. Ich stöhne auf.
Noch ehe ich meinen Stöhnlaut vollenden kann, spüre ich auch hier diese heiße Flüssigkeit.
Mein Stöhnen wird lauter. Doch es verhindert nicht, dass immer und immer wieder Wachs auf die Eichel, auf meinen ganzen Schwanz, getropft wird.
Ich zerre an meinen Fesseln, möchte mich davon befreien.
Noch mehr als vorher möchte ich mich jetzt selbst befriedigen, mich einfach abwichsen.
Ich spüre, wie sich die Tropfen meiner Lust mit dem Wachs vermischen. Wie sich das Wachs auf meiner Schwanzspitze verhärtet, sich die Tropfen der Lust nicht mehr den Weg in die Freiheit bahnen können.
robert
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