Freitag, 27. November 2009

Handschuhe


Ich liege am Rücken nackt vor ihr am Bett.

Sie ist ebenso nackt - bis auf das Höschen.

Sie kniet ober mir. Ich blicke sie an. Sie sieht mich an.

Langsam senkt sie ihr Becken auf mich. Ich spüre meine Erregung schlagartig ansteigen. Sanft bewegt sie sich hin und her.

"Beweg dich nicht", flüstert sie mir zu.

Mit betont langsamen Bewegungen zieht sie dünne Einmalhandschuhe über ihre Hände. Zuerst über die linke Hand.

Mit dieser Hand gleitet sie über meinen Oberkörper.

Sie zieht sich den zweiten Handschuh über die rechte Hand.

Mit beiden Händen gleitet sie über meinen Oberkörper. Geht langsam tiefer. Über den Bauch bis zu ... Aaah! ... Sanft nimmt sie ihn in eine Hand.

Ihre Bewegungen sind langsam, gefühlvoll und gleichmäßig.

Immer wieder sieht sie mich an. Sieht mir in die Augen.

Meine Augen sind abwechselnd geschlossen, geöffnet und weit aufgerissen.

Sie lässt etwas mildes Massageöl tropfenweise über meinen Oberkörper laufen.
Sie lässt etwas mildes Massageöl tropfenweise über meine immer stärker werdende Erregung laufen.

Ich atme heftig.

Sie sieht mir in die Augen.
Ich erwidere ihren Blick.

Sie verreibt etwas Öl auf ihren Handschuhen.

Mit ihren Händen reibt sie über ihre Brüste. Gleichzeitig bewegt sie wieder ihr Becken auf mir.

Ich genieße ihren Anblick. Ihre am Oberkörper so herrlich schimmernde Haut.

Sie nimmt das bereits sehr pralle Stück zwischen beide Hände.

Meine eigene Nässe vermengt sich mit dem Öl.

Und wieder ihre langsamen, gefühlvollen und gleichmäßigen Bewegungen. Aaah!

Sie lässt mit einer Hand von mir ab.
Schiebt einen Finger dieser Hand langsam in mich hinein.

Ich spüre, wie meine Lust nicht mehr von mir beherrschbar wird.

Sie umschließt mich mit einem festen Griff, während sie den Finger in mir ein wenig bewegt.

Mein Becken bäumt sich ihr entgegen.

Sie beginnt ihre Hand wieder zu bewegen.

Es bewegen sich beide Hände. Einmal die ganze Hand, auf und ab, langsam, aber beständig, einmal ein Finger in mir drinnen.

Ich kann es nicht mehr zurückhalten.
Ich komme.

Gleichzeitig entzieht sie mir den Finger.

Mit den Fingern der anderen Hand macht sie noch ein paar Momente scheinbar unbeirrt weiter.

Sie zieht ihr Höschen aus.

Sie senkt ihr Becken auf mich. Bewegt sich wieder langsam hin und her.

Das Öl, ihr Saft und mein Saft vermengen sich.



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Donnerstag, 26. November 2009

Herrschaft

Ich bin nackt. Meine Herrin möchte das so haben.

Ich stehe vor ihr. Die Arme sind am Rücken verschränkt.

Sie legt mir den Keuschheitsgürtel an.

Meine Gedanken sind wirr. Ich habe so etwas bisher noch nie getragen. Habe so etwas bisher noch nie gespürt.

Habe die Gefühle, die durch mich jetzt hindurchjagen, bisher nicht kennen gelernt.

"Künftig wirst du dir den Keuschheitsgürtel selbst anlegen", sagt sie zu mir.

"Ja, gnädige Herrin", erwidere ich mit heiserer Stimme.

Es sind das die Worte, die sie so gerne hört.

Mehr hätte ich gerade jetzt ohnhin nicht herausgebracht.

*

Sie steht vor mir. Ich verehre sie. Ich verehre meine Herrschaft. Ich bin ihr verfallen.

Meine Herrschaft geht heute aus.

Ich weiß nicht, wohin sie geht.
Ich weiß nicht, mit wem sie sich trifft.
Ich weiß nicht, wann sie wieder nach Hause kommen wird.

Das hat mich auch nicht zu interessieren.

"Knie nieder und säubere meine Schuhe!"

Langsam gehe ich auf die Knie.

Es ist eine der Stellungen, die mir gegenüber meiner Herrin zusteht. Vor ihr zu knien.

Ich spüre, wie sich bei ihren Worten mein Geschlecht entfalten möchte. Doch der Keuschheitsgürtel verhindert es.

Ich lecke mit meiner Zunge über ihre Schuhe.

Es sind neue Schuhe.

Es sind die schwarzen hochhackigen Schuhe, die ich ihr bei einem gemeinsamen Einkauf vor wenigen Tagen gekauft habe.

Ich möchte, dass meine Herrin gut aussieht.

Mit jeder Bewegung meiner Zunge spüre ich, wie meine Geilheit größer werden möchte.

Doch der Keuschheitsgürtel hält mich dabei in seiner unnachahmlichen Art und Weise zurück.

*

Ich warte - bis auf den Keuschheitsgürtel - nackt auf meine Herrschaft.

Ich HABE auf sie zu warten.