Manchmal bin ich schon ein bisschen verzweifelt, dass ich mein bisheriges - freies - Leben aufgegeben habe. Aber ich habe es ja freiwillig gemacht, niemand hat mich dazu gewungen.
Manchmal bin ich aber dann auch wieder richtig glücklich, eine Herrschaft gefunden zu haben, die sich so um meine Person annimmt.
Und dieses Gefühl der Glücklichkeit überwiegt bei weitem, lässt mich meine fallweise Verzweiflung viel leichter ertragen.
Auch dass ich seit mittlerweile sieben Wochen zu keiner Befriedigung im klassischen Sinn gekommen bin, macht mich auf gewisse Art und Weise glücklich.
Auch wenn es hier (noch?) Gefühlsschwankungen gibt.
Manchmal habe ich das Gefühl, als ob es mich hier vor unbefriedigter Lust zerreißen würde. Ich genieße dieses Gefühl aber auch immer mehr.
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"Mit deiner bisherigen Entwicklung bin ich im Großen und Ganzen zufrieden", sagt meine Herrin zu mir. "Es ist jetzt an der Zeit, weitere Veränderungen vorzunehmen."
"Selbstverständlich. Wenn sie es wünschen, gnädige Herrin."
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Ich klopfe abends zur mir mitgeteilten Zeit an die Tür des bereits geschlossenen Frisörsalons.
Nach einem kurzen Augenblick öffnet mir eine Frau die Tür. "Du mußt Robert sein." "Ja."
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Im Spiegel sehe ich, wie meine Haare geschnitten werden. Meine Herrschaft hat der ihr gut bekannten Frisörin ihre Wünsche mitgeteilt. Ich wurde da selbstverständlich nicht gefragt.
Die Haare werden kurz geschnitten. So kurz habe ich sie bisher noch nie getragen.
"Ich denke, deine Herrschaft wird damit zufrieden sein. Und das möchtest du doch? Oder"? "Ja, das möchte ich."
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Gefühlvoll gleitet meine Herrin mit der flachen Hand über meine kurzen Haare. "Das gefällt mir gut. Du wirst ab jetzt jede Woche zur gleichen Zeit zum Frisör gehen. Damit deine Haare immer so bleiben."
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"Wie viel Geld benötigst du, um dich während der Arbeitszeit verpflegen zu können"?
Ich denke kurz nach. "Es sind zwischen sieben und zehn Euro, je nachdem."
"Etwas genauer bitte!"
Ich habe den Betrag nun genauer zu rechnen. Muss auch die Preise der Kantine nennen. Was ein Imbiß kostet, was ein Menu kostet usw.
Ich komme auf einen Betrag zwischen € 7,30 und € 8,50.
"Ab sofort wirst du dir jeden Montag € 35,-- für die Tage von Montag bis Freitag abheben. Keinen Euro mehr. Ist das klar?!"
Mein Blick muss große Überraschung ausgedrückt haben.
"Du musst es dir halt einteilen. Denn du sollst ab und zu auch an deine Herrin denken, wenn du in der Arbeit bist."
"Selbstverständlich, gnädige Herrin."
"Ich werde deine Abhebungen gemeinsam mit dir einmal in der Woche über Internetbanking kontrollieren. Mich interessiert dein Kennwort nicht. Du wirst mir hier auf meinem Rechner deine Kontobewegungen zeigen."
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