Dienstag, 10. April 2012

Keuschheitsgürtel

 

Dienstag, einer der ersten beinahe sommerlichen Tage des Jahres.

Nach Arbeitsschluss beschließe ich, noch den Donaukanal mit seinen zahlreichen Lokalen aufzusuchen und in aller Ruhe und Gemütlichkeit ein Bier zu trinken und gleich auch eine Kleinigkeit zu essen.

Es ist gerade noch ein Tisch für mich frei.

Deutlich merkt man, dass es die Leute an diesem ersten sommerlich warmen Tag ins Freie zieht.

*

Ich bestelle nach dem Essen mein zweites Bier.

Zwei Frauen blicken sich suchend nach einem freien Platz um. Kein Tisch mehr frei.

Sie kommen zu mir, da ich als einziger alleine an einem Tisch sitze.

Gerne lasse ich die Damen bei mir an meinem Tisch Platz nehmen.

*

Die Beiden sind einfach nett.

Es ist später geworden, als ich eigentlich beabsichtigt hatte und hat sich eine angeregte Plauderei entwickelt.

Die Jüngere der beiden ist Karin. 22 Jahre jung.
Die Ältere heißt Monika und ist 35.

*

Als ich von der Toilette zurückkomme sehe ich aus einiger Entfernung, wie sich die beiden küssen.

Ich wollte mir die Frage zwar verkneifen, meine Neugier hat dann aber trotzdem gesiegt.

"Seid ihr ein Paar?"

Sie nehmen mir die Frage nicht übel.

"Ja, seit ein paar Monaten sind wir zusammen. - Und wir werden jetzt auch gehen."

"Schade! Aber kann ich verstehen."

Dabei lächeln wir alle drei.

"Seid ihr morgen oder in den nächsten Tagen wieder da?"

"Ja. Wenn's Wetter morgen wieder so schön ist wie heute, sind wir etwa um die gleiche Zeit wieder da."

Wir tauschen noch unsere Kontaktdaten aus. Mailadressen und Facebook.


* *


Mittwoch

Karin und Monika kommen tatsächlich wieder.

"Hattet ihr gestern noch einen netten Abend?", frage ich und grinse dabei über's ganze Gesicht.

Die beiden blicken sich an - und sagen fast gleichzeitig: "Ja!"

*

Nach einem guten Essen und ein paar Getränken gleitet das Gespräch ins Erotische und Sexuelle.

Karin und Monika haben sich bei einer Silvesterfeier kennen gelernt. Ein paar Tage danach haben sie die erste gemeinsame Nacht verbracht.

Während dieses Gesprächs berühren sie sich auch immer wieder zärtlich.

Monika: "Und ich brauche derzeit keinen Mann. Ich habe meine Karin. Ich bin bei uns die eher dominante. Und sie genießt auch ihre leicht devote Rolle."

Neugierig frage ich: "Ein Verhältnis von Herrin zu Sklavin?"

"Nein", antwortet Karin, "zumindest derzeit ist es noch nicht so weit. Mir gefällt zwar meine Rolle, aber zu mehr konnte ich mich bisher noch nicht entschließen."

"Und ich möchte sie dazu nicht drängen", sagt Monika. "Obwohl es mir gefallen würde. Aber wir lassen es einfach mal so, wie es ist. Warum soll man Schönes gewaltsam ändern?"

Auch ich erzähle natürlich auch über mich, mein Hobby, das Fotografieren, und meine sexuellen Vorlieben.

Dass ich gerne die devote Rolle einnehme und es mir sehr gut vorstellen könnte, einen Keuschheitsgürtel zu tragen.

Karin: "Ich glaube, ich würde das nicht lange aushalten, auf diese Art und Weise eingesperrt zu sein und nicht zu meiner Befriedigung zu kommen."

Monika sieht sie vielsagend an.

"Robert könnte dir das vorzeigen, liebe Karin."

Und zu mir gewandt sagt sie: "Du möchtest ernsthaft versuchen, einen Keuschheitsgürtel zu tragen?"

"Ja."

"Würde es dir gefallen, wenn ich deine Schlüsselherrin wäre?"

Ich spüre, wie meine Erregung steigt.
"Ja!"

"Und in weiterer Folge auch unser gemeinsamer Diener? Für Karin und für mich? - Selbstverständlich verschlossen mit dem Keuschheitsgürtel."


* *


Freitag, später Nachmittag

Ich war nach der Arbeit daheim, habe geduscht und mich glatt rasiert.

Ein bisschen nervös läute ich an der Gegensprechanlage bei Monika.

*

Monika wollte, dass ich mich ausziehe.

Sie selbst ist locker bekleidet.

Karin hält sich im Hintergrund.

Monika betrachtet mich.

Meine Erregung ist sichtbar.

Sie tastet meine Eier und meinen Schwanz ab, der sich sofort aufstellt.

"So wird das nichts werden. Karin, mach bitte ein Handtuch mit kaltem Wasser gut nass."

*

Die kalte Feuchtigkeit des Handtuchs lässt meinen Schwanz rasch schrumpfen.

"Schon besser", sagt Monika und grinst dabei.

Sie legt mir den Keuschheitsgürtel an.

Ein vollkommen neues Gefühl für mich. Und was für ein Gefühl!

Bereits nach kurzer Zeit spüre ich die Enge des Käfigs. Mein Schwanz möchte sich aufstellen, möchte steif und hart werden. Doch er ist eingesperrt. Eingesperrt in seinem neuem Gefängnis.

Ich stehe vor Monika. Mein Atem geht rasch.

Sie fasst mir an die Eier. Massiert sie leicht.
Ich stöhne auf.

"Mir gefällt das sehr gut", sagt sie, "außerordentlich gut."
"Karin, was sagst du dazu?"

Auch Karin fasst mir jetzt an die Eier.

"Ich glaube, wir müssen Robert jetzt ein wenig ablenken."

Das Gefühl des eingesperrt seins erregt mich ungemein. Mehr als mir lieb ist. Ich spüre, wie ich auslaufe.

"Komm' mit", sagt Monika.

Sie führt mich ins Schlafzimmer.

"Hier siehst du die Spielwiese von Karin und mir. Ich möchte, dass du sie neu beziehst."

*

"Robert, zieh' dir jetzt die Unterhose und die Jean wieder an. Ich möchte sehen, ob man dann in der Öffentlichkeit nicht gleich auf den ersten Blick was Verräterisches erkennen kann."

Man kann nichts erkennen. Karin und Monika sind hier einer Meinung.

"Wenn du Schmerzen und unangenehme Gefühle verspürst, die nichts mit Geilheit zu tun haben, sagst du es bitte."

Bei diesen Worten hängt sie sich den Schlüssel für meinen Keuschheitsgürtel mit einem Kettchen um den Hals.

"Dann öffne ich den Keuschheitsgürtel mit diesem Schlüssel".

"Du wirst bis Sonntag abends bei uns bleiben. Zwischendurch werden wir dir den Keuschheitsgürtel immer wieder abnehmen."

*

Wir sitzen zu dritt im selben Lokal, wo wir am Dienstag und Mittwoch waren.

"Mir gefällt dieser Schlüssel um meinem Hals. Und wie geht's dir, Robert?"

Jetzt, wo sie "es" wieder anspricht, merke ich es wieder stärker. Zuvor hatte ich "es" zwischendurch immer wieder verdrängt.

"Ein ungewöhnliches Gefühl. Aber es gefällt mir."

*

Als ich auf die Toilette muss, wird mir erstmals so richtig bewusst, dass ich einen Keuschheitsgürtel trage.

Es war ein mehr als ungewöhnliches Gefühl für mich sitzend zu pinkeln - pinkeln zu müssen.

*

Am späteren Abend sind wir wieder zurück zu Monika in die Wohnung gegangen.

Ich bin bis auf meinen Keuschheitsgürtel nackt.

Monika und Karin stehen unter der Dusche.

Nach ein paar Minuten ruft mich Monika.

Ich solle sie und Karin abtrocknen.

Als ich die beiden feucht schimmernden Frauenkörper sehe, wird mir erstmals so richtig voll bewusst, dass ich einen Keuschheitsgürtel trage.

Nur zu gerne hätte sich jetzt mein Schwanz geregt.

"Wie geht's dir?", fragt Karin und grinst dabei frech. Sie scheint auch ziemlichen Gefallen an meiner Situation zu finden.

"Ich kann das Gefühl nicht so recht beschreiben. Leichter Schmerz, der mich aber noch geiler macht."

"Und das ist erst der Anfang, mein Diener", ergänzt Monika.


Ich möchte diese Geschichte fortsetzen.
Anregungen, Kritik usw. sind willkommen.

robert

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